Survival-Tipps für deine Tour

An dieser Stelle möchte ich dir ein paar Tipps geben, welche Ausrüstung und Extras du unbedingt auf deine Expedition mitnehmen solltest. Denn auf einer abenteuerlichen Kletter- oder Bergtour muss man auf der einen Seite darauf achten, nicht zu viel überflüssiges Gepäck mitzunehmen, auf der anderen Seite aber auch wichtige Gegenstände einpacken, die im Falle einer Gefahrensituation enorm wichtig für dich sein können.

Survival-Tipps für deine Tour

 

Natürlich gibt es Unterschiede, welche Dinge für eine Expedition unverzichtbar sind; das hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Bist du allein oder in der Gruppe unterwegs?
  • Wie lange dauert deine Tour?
  • Wo übernachtest du? Einsam in Zelten oder in Hütten mit anderen Bergsteigern?
  • Welchen Schwierigkeitsgrad hat deine Expedition?

Diese Fragen musst du dir vor Beginn deines Trips stellen, denn sie entscheiden unter anderem, welche Extras für dein Gepäck unerlässlich sind. Als Einstieg gebe ich dir ein paar Tipps für die obigen Kategorien.

Ob allein oder gemeinsam, wichtig sind auf jeden Fall ausreichend Möglichkeiten zur Kommunikation. Vor allem, wenn du niemanden bei dir hast (was ich grundsätzlich nicht empfehle) solltest du deinen Freunden und deiner Familie erzählen, was du vorhast und dich vielleicht per GPS tracken lassen. Du kannst einen Zeitraum verabreden, in dem du dich immer bei jemandem meldest, damit sich niemand Sorgen machst. Wenn du mit anderen unterwegs bist, gehe sicher, dass du genügend Akku/Batterien für Funkgeräte hast und ihr euch gegenseitig orten könnt. In entsprechenden Outdoor-Geschäften findest du heute moderne und handliche Lösungen, die dein Gepäck nicht unnötig belasten.

Je nachdem wie lange deine Tour dauert, musst du ausreichend Ersatzakkus oder dergleichen für technische Geräte mitnehmen. Suche manche Dinge nach ihrer Funktionalität aus. Wähle zum Beispiel den guten, alten Kompass, der keine Batterien braucht anstatt den auf deinem Smartphone, der den Akku leert. Denke immer darüber nach, welche Dinge dir zum Überleben oder einer Kontaktaufnahme nützlich sein können. Zwei Paar Extra-Socken? Mit denen kannst du im Notfall wohl niemanden um Hilfe rufen.

Survival-Tipps für deine Tour

Natürlich musst du auch den Schwierigkeitsgrad bedenken, den du ausgewählt hast. Ausreichend Flüssigkeit ist hier überlebenswichtig. Falls das Gelände unbeständig ist, spare nicht am Schuhwerk, denn das ist dein Werkzeug. Denk an Pflaster, Bandagen, ein komplettes Erste-Hilfe-Set am besten, damit du dich oder Freunde vor Ort notversorgen kannst. Falls du viele Höhenmeter zurücklegst, stelle sicher, dass du mit den Veränderungen des Sauerstoffgehalts zurechtkommst – entweder durch zusätzlichen Sauerstoff im Gepäck oder gutes Training vor Beginn der Tour.

Es ist ebenfalls entscheidend, ob du dir jeden Abend selbst ein Zelt aufbauen musst oder deine Route dich an Berghütten vorbeiführt, wo andere Menschen dir im Notfall aushelfen können. Falls du auf dich allein gestellt bist, solltest du ein funktionales Zelt dabeihaben, das schnell ab- und aufgebaut ist. Ein Gaskocher, hochenergetische Nahrung und klimatisch angepasste Funktionskleidung sind das A und O. Willst du an Hütten stoppen, wähle deine Route so aus, dass du die Entfernung auch wirklich zurücklegen kannst und nicht plötzlich mitten in der Finsternis oder Einöde stehst, weil du zu lange Pause gemacht hast.

Beherzige diese Tipps und lies am besten noch meine anderen Beiträge über die Ausrüstung beim Campen und Klettern auf diesem Blog, um bestens auf deine nächste Tour vorbereitet zu sein.

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